Silberne Onesies und Konfetti-Kanonen

#ems12 live auf twitch

Beim Video-Abschlussprojekt von #ems12 entstanden vier Piloten mit vier völlig unterschiedlichen Wirtschaftsschwerpunkten - angefangen bei Wirtschaftsnews und Stundenlöhnen über Zukunftsvisionen von Unternehmen für die Zeit nach Corona bis hin zu Geldverdienen im Weltraum. Die gute alte Wirtschaft ist eben überall!

Auf twitch haben wir alle Formate präsentiert und live gestreamt. Hier stellen wir sie im Einzelnen vor.

Barcode
Wirtschaft, ganz nah an der Lebensrealität der jungen Zielgruppe! Das zeigt das Instagram Format Barcode – jede Folge gedreht als One-Take. Hier erklären die Volos Pune und Nils zum Beispiel den Hintergrund der neuen Zalando-Rücksende-Aktion oder wie Geldwäsche indirekt von Banken unterstützt wird. Für den knalligen Einstieg kommt schon mal eine Konfetti-Kanone zum Einsatz. Calls to Action, Infografiken und TikToks bauen die Commnity auf und bieten den nötigen Input zum Nachdenken.

Bei Barcode haben mitgemacht: Nils Hagemann, Pune Djalilehvand, Konrad Bott, Fanny Steyer

Bei der Produktion von Abgespaced_

Votetopia
Wie sieht die Welt nach Corona aus? Das Instagram-Format Votetopia stellt die These auf: “Die alte Wirtschaft ist am Ende!” und entwirft eine neue Zukunft. Die Votopia-Community entscheidet selbst in interaktiven Stories. Zum Beispiel beim Thema Reisen: Lieber mit der Mitfluggelegenheit oder im ausgebauten Minivan, mit dem Rad oder als Wanderer auf einem Pilgerweg? Im Feed gibt es entsprechende Hintergrundinfos. Hier kann jede und jeder mitmachen und überlegen, wie sie oder er künftig leben möchte.

Bei Votetopia haben mitgemacht:  Daniel Tautz, Maike Gomm, Carla Spangenberg, Thomas Rostek

PayOff
Über Geld spricht man nicht? Von wegen! Bei dem YouTube Format PayOff erfahren die User, wieviel Geld für welche Arbeit bezahlt wird: Arbeitet der Zahnmedizinische Fachangestellte für 16 Euro die Stunde härter als die Kieferorthopädin, die 46 Euro die Stunde bekommt? Die Volos Ben und Ann-Kristin schauen sich jeweils einen Berufszweig genauer an, fragen nach und gehen dabei auch mal in den Selbstversuch. Auf Instagram gibt es Hintergrundinformationen zu den Berufsfeldern und den Menschen aus den Videos.

Bei PayOff haben mitgemacht: Ann-Kristin Schenten, Benedikt Päffgen, Chiara Kempers, Lynn Krämer

Abgespaced_
Mondgrundstücke verticken oder eine Müllabfuhr fürs All: Der Weltraum wird immer mehr zum neuen Wirtschaftsraum! Reporterin Grethe erklärt, während sie im silbernen Onsie durch das All fliegt, wo in Zukunft Geld verdient werden könnte und welche verrückten Personen und Unternehmen hier schon am Start sind. Die Youtube-Clips bieten die Informationen verpackt in einer trashig bis spektakulären Optik. Auf TikTok gibt es Elon-Memes und tanzende Astronauten und wir fragen: “Are you ready for Liftoff?”

Bei Abgespaced_ haben mitgemacht: Margarethe Neubauer, Markus Kowalski, Philipp Höppner, Bernadette Huber

Erkenntnisse vom Gutshof

Das Gut Boltenhof ist ein moderner Bauernhof mit regionalem gastronomischen Konzept. Die alten Ställe und das Gutshaus wurden renoviert und ausgebaut. Zu den Besuchern für einen Wochenendtrip oder Restaurantbesuch zählen eher junge Familien aus Berlin als die Nachbar*innen aus den anliegenden Dörfern.  

Um herauszufinden, in welche Richtung sich Brandenburg in Zukunft entwickeln könnte, haben wir mehrere Videocalls und Gespräche geführt. Wir saßen mit dem Besitzer Jan-Uwe Riest am Lagerfeuer, haben die Tourismusmanagerin Julia Thoms ausgefragt und Philipp Hentschel, den Mitgründer des Netzwerk Zukunftsorte, interviewt. Zusammen mit unseren eigenen Erfahrungen auf Gut Boltenhof und aus unseren Ausflügen in die Umgebung konnten wir so fünf Learnings für die mögliche Zukunft Brandenburgs entwickeln. 

  1. Export des Berliner Lebensgefühls 

Viele innovative Projekte exportieren das Berliner Lebensgefühl nach Brandenburg. So zum Beispiel auch das Gut Boltenhof: Es geht um alternative Lebensformen, biologische Landwirtschaft und Entschleunigung für digitale Nomaden. Für die Exilberliner*innen funktioniert das – aber spiegelt es die Brandenburger Lebensrealität wider? Und muss es das? Diese Frage muss geklärt werden für Brandenburg 2030! 

  1. Auch die Toleranten müssen tolerieren 

Jazzfestival oder Dorfsause? Wer entscheidet, in welche Kultur investiert wird? Auch Exilberliner*innen und Visionäre sollten in Brandenburg nicht die Kultur verschmähen, die sie vorfinden. Vielleicht gibt es 2030 eine Jazzimprovisation des neuesten Helene-Fischer-Songs.  

  1. Nachhaltige Ortsentwicklung statt Naherholungsgebiet 

Mit Zweitwohnsitzen und Wochenendhäuschen lässt sich das Brandenburg der Zukunft nicht gestalten. Wir müssen Abstand nehmen vom Bild "Brandenburg als Naherholungsgebiet" und stattdessen in nachhaltige Ortsentwicklung investieren. Brandenburg muss als Dauerwohnsitz attraktiv werden. Dafür braucht es Anbindung und Angebote vor Ort.  

  1. Es wird B gedacht, bevor A gemacht ist 

Interessante Orte für digitale Nomaden zu schaffen, kann Brandenburg attraktiv machen. Damit die Kreativen und auch die junge Bevölkerung langfristig vor Ort bleiben, muss auch die entsprechende Infrastruktur gegeben sein. Wenn die Webdesignerin in Brandenburg an der 50 Mbit/s Lan-Leitung hängt, driften Vorstellung und Realität schneller auseinander, als man 4G sagen kann.  

  1. Veränderung braucht Zeit  

Egal, wie Brandenburg in Zukunft aussehen wird, Veränderung braucht Zeit. In unserer Gegenwart, in der gefühlt alles immer schneller und unübersichtlicher wird, hat es keinen Sinn, Wandel und Veränderung erzwingen zu wollen. Die Zukunft werden wir sowieso nie erreichen -  begehen wir den Weg dahin lieber mit Weile als Eile. So gibt es auch die Chance, mehr Menschen mitzunehmen als zurückzulassen.  

 

Erkenntnisse aus Steinhöfel

Unterwegs in Steinhöfel

Für uns Volos der Gruppe A ging es vier Tage lang in den Osten Brandenburgs ins Haus des Wandels nach Steinhöfel/Heinersdorf. Hier haben wir Gespräche und Videocalls mit vielen Menschen geführt, die Ideen für die Zukunft Brandenburgs anstoßen: Zum Beispiel mit der Gründerin des Vereins Haus des Wandels e.V., Andrea Vetter oder mit André Göbel, Geschäftsführer der DigitalAgentur Brandenburg. Zudem haben wir uns Versuchsfelder des Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) bei Müncheberg angeschaut und erfahren, an welchen Modellen die Forscherinnen und Forscher für eine ökonmische und nachhaltige Landwirtschaft arbeiten.  

Mit drei Projekten haben wir uns näher beschäftigt: 

  • Das Haus des Wandels 

Diese ehemalige Berufsschule wurde 2018 vom Verein Haus des Wandels e.V. gekauft. Das Haus soll zum einen als permanenter und temporärer Wohnort dienen, zum anderen als Brücke zwischen Stadt und Land. So können hier zum Beispiel Vereine aus der Umgebung, wie das Nähstübchen oder eine Töpferstube, Räume mieten. Das Projekt wird von der Nachbarschaft gut angenommen. Es fehlt allerdings aus unserer Sicht eine langfristige Vision für die Nutzung des Hauses. Auch die nachhaltige Finanzierung ist noch nicht gesichert.

  • Hof Apfeltraum  

Der Hof Apfeltraum steht exemplarisch für die solidarische Landwirtschaft. Gärtner*innen und Landwirt*innen vereinbaren mit einer Gemeinschaft von Menschen einen gemeinsam finanziell getragenen jährlichen Anbau. Im Gegenzug gehört die so entstandene Ernte der Gemeinschaft. Kräuter und Gemüse werden geerntet und verteilt, wenn sie reif sind und nicht erst, wenn die Nachfrage es verlangt. Mit der sognenannten "Abokiste Apfeltraum" wird das Obst und Gemüse dann an Kunden in der Region geliefert, vor allem in Berlin oder Potsdam. 

  • Hof Bienenwerder 

Hier leben 15 Menschen im Kollektiv nach dem Prinzip der solidarischen Ökonomie: Gemeinsam betreiben sie Gemüseanbau, halten Mutterkühe, Ziegen, Hühner und Bienen. Die Besonderheit: Das Kollektiv benutzt keine chemischen Pflanzenschutzmittel und setzt Pferde statt Maschinen ein. Das Projekt will die Region beleben, Menschen vor Ort integrieren und Stadt und Land zusammenbringen. Allerdings hatten wir bei der Recherche eher den Eindruck eines utopischen Inselmodells, das nicht großflächig umsetzbar und auf die Berliner Öko-Bubble angewiesen ist. 

Unser Fazit: 

Diese drei unterschiedlichen Projekte stoßen Ideen für die Zukunft Brandenburgs an, wären aber ohne Berlin nicht machbar. Deshalb besteht die Gefahr, dass sie zu Berliner Inseln werden. Es braucht also unbedingt den Austausch mit der Bevölkerung. 

„Es war kalt. Und anstrengend. Und schön.“

Pune Djalilehvand beim Dreh mit Daniel Tautz

Nun wurden einige Volontärinnen und Volontäre selbst zur Hauptfigur. In kleinen Gruppen porträtierten sich die Volos gegenseitig und erzählten von ihren Hobbys. Wie zum Beispiel Daniel Tautz, der gerne wild zeltet. Also baute er an einem kalten Donnerstagabend irgendwo an einem schönen See sein Zelt auf und ließ sich dabei filmen. So konnten trotz Corona-Beschränkungen Übungsfilme entstehen.

„Selbst mal Protagonist zu sein war ein sehr lehrreicher Perspektiv-Wechsel“, sagt Daniel. Er habe gemerkt, wie viel man Protagonisten abverlangt, wenn sie für den Dreh Aktionen dreimal wiederholen müssen. Beispielsweise musste er das Zelt schrittweise aufbauen und die Zeltstangen immer neu zusammenstecken. „All das wird mich künftig auf jeden Fall emphatischer mit Protagonisten umgehen lassen“.

Auch für Pune Djalilehvand war der Dreh eine Herausforderung. Sie stand stundenlang hinter der Kamera, bei drei Grad Celsius: „Es war kalt. Und anstrengend. Und schön.“ Gleichzeitig sei der Dreh für sie aber eine tolle Ablenkung vom Nachrichtenstress gewesen. „Für ein paar Stunden hinter der Kamera und dann ein paar Tage im Schnitt zu versinken, hat wirklich gutgetan“, so Pune.

Richtig gute Erfahrungen mit dem Filmdreh machte auch Volontär Konrad Bott . Er hat gemeinsam mit Chiara Kempers Mitvolo Philipp Höppner porträtiert. Denn der liebt seinen Audi A5. Im Film fährt Philipp in die Waschanlage, seine Kollegen begleiten ihn dabei. Für Konrad lief der Dreh ungewöhnlich gut: „Es hat mich gewundert, dass sich in der Waschanlage nicht mehr Leute über unser Team beschwert haben. Ich hatte eigentlich erwartet, dass wir uns dauernd erklären müssten und andere Kunden ungefragt ‚Ich will nicht gefilmt werden!’ rufen.“ Doch das passierte nicht. Stattdessen haben alle im Team einen super Job gemacht, so Konrad.

Dabei war der Dreh sehr herausfordernd für die Volontärinnen und Volontäre. So musste Chiara Kempers die Kamera sicher durch die Waschanlage bringen. „Es war laut und nass. Ich habe einfach gehofft, erstens, dass die Linse nicht die ganze Zeit super verschmiert aussieht und zweitens, dass die Kamera trocken bleibt.“ Letztendlich habe aber alles super geklappt.

Online-Training mit Elke Werba (oben links)

Nach dem Dreh hat jede Volontärin und jeder Volontär allein bei sich zu Hause eine eigene Fassung geschnitten und getextet. Per Videokonferenz wurden sie dabei von den Trainerinnen und Trainern begleitet: Elke Werba unterrichtete Montagetheorie,  Daria Zandi und Rainer Tauber betreuten u.a. das Schnittkonzept und Conni Robe half beim Schneiden mit Premiere. Conni hatte zusätzlich noch jeden Morgen ein kleines Online-FAQ angeboten, Rainer Tauber unterstützte die Volos beim Texten in 13 Einzel-Gesprächen. Am Ende entstanden so 15 Filme mit einer Länge von drei bis acht Minuten.

Normalerweise würden nach dem Schnitt alle Volontärinnen und Volontäre im Seminarraum zusammenkommen, um die fertigen Filme gemeinsam mit den Trainerinnen und Trainern auszuwerten. Aber auch diese Runde konnte wegen der Corona-Beschränkungen nur digital stattfinden. Verteilt über zwei Tage gaben die Trainer wie gewohnt ausführliches Feedback zu jedem einzelnen Film.

Fazit nach vier Wochen Online-Training: Sowohl Volos als auch Trainerinnen und Trainer waren überrascht, wie gut die digitale Kommunikation und Wissensvermittlung dann doch geklappt hat. Allerdings kostet es auf beiden Seiten viel mehr Aufmerksamkeit und Konzentration, dem Geschehen auf dem Bildschirm zu folgen und die flexible individuelle Betreuung bleibt leider ein wenig auf der Strecke. Doch Fakten zu vermitteln funktioniert online erstaunlich gut.

Noch bis mindestens Ende April arbeitet die gesamte ems im Homeoffice, die Volontärinnen und Volontäre lernen per Video-Chat. Und danach hoffentlich wieder im persönlichen Gespräch in der ems in Potsdam.

 

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen

Der Anti-Virus-Van rollt ab jetzt durch Berlin und Brandenburg. Da sich die Öffis mehr und mehr zu fahrenden Petrischalen entwickeln (und bald nur noch eingeschränkt unterwegs sein werden), bekommen die Volos Dienstwagen gestellt. In vier Fahrgemeinschaften geht's jetzt nach Babelsberg zum Seminar.

Hier läuft gerade die Video-Ausbildung. Der Plan: elf Wochen lang alles zur Arbeit mit VJ-Cam und Premiere, zu Dramatugie, Texten zum Bild, Witz & Ironie und Social Video.

Wir geben alle unser Bestes, damit die Ausbildung gesund, sicher und erfolgreich laufen kann. Jeden Tag überlegt die Schulleitung neu, wie wir auf die Corona-Gefahr reagieren.      

ems-Volontäre im Audio-Praktikum

Markus Kowalski unterwegs für das ARD-Hauptstadtstudio

Im Januar und Februar 2020 haben alle ems-Volontäre/innen ihr Audio-Training in verschiedenen Redaktionen in Berlin, Brandenburg, Hamburg und Magdeburg absolviert.

Die Redaktions-Stationen "Audio" waren: radioeins, Landesstudio MDR Sachsen Anhalt, DER SPIEGEL (online Audio), NDR info, rbb Sport, RUFA dpa audio services, rbb 88,8, Bertelsmann audio alliance, Inforadio, Antenne Brandenburg, rbb kultur (Hörfunk), ARD-Hauptstadtstudio, rbb Regional-Studio Frankfurt/Oder und Fritz

Die ems-Volos machten Radio – aber sexy!

Stell Dir vor, Du darfst einen neuen Radiosender erschaffen – was würdest Du tun? Die Volontär*innen unserer electronic media school haben entschieden das Radio-Abschlussprojekt von #ems12 heißt: LoveFM!

Die Volos kaperten vom 5. bis 14. Dezember die Frühsendung zwischen 7 und 11 Uhr auf der UKW-Frequenz 91.0 und sendeten im Livestream auf radio-ems.de. Dabei haben sie bewiesen: Radio ist sexy!

Das Volo-Online-Projekt beim ZDF

Einer von 16: Volo Nils Hagemann beim Dreh

Im August haben sich unsere Volos gefragt, was Ost- und Westdeutsche nach 30 Jahren Mauerfall noch trennt. Das Ergebnis pfannenwende.de ist seitdem online. Jetzt hat auch unser Kooperationspartner, das ZDF, viele Artikel und Videos daraus veröffentlicht.

"Wir bleiben gegenüber allen hartnäckig"

Jahrgangssprecher Pune Dja­li­leh­vand und Markus Kowalski
Jahrgangssprecher Pune Dja­li­leh­vand und Markus Kowalski

Nicht nur die Zusammenarbeit in den journalistischen Übungen, sondern auch das Zusammenleben als Gruppe hat der 12. ems-Volontärsjahrgang jetzt in einem Redaktionsstatut geregelt.

Nach intensiven Diskussionen stehen 13 Regeln schwarz auf weiß. Welche Themen den 16 jungen Journalistinnen und Journalisten besonders wichtig sind, und wieso sie festgehalten haben, dass Brandenburg mehr ist "als Spargel, Wölfe und Nazis": 

„Akzeptieren Sie kein ‚Geht nicht‘!“

besuch-patricia-schlesinger-ems-juli-2019

Das ist die wichtigste Ermunterung von rbb-Intendantin Patricia Schlesinger für den 12. ems-Jahrgang. Vor acht Wochen haben die Volontärinnen und Volontäre ihre Ausbildung begonnen, an diesem Freitag ist der Besuch der rbb-Intendantin in der ems der erste Termin des Tages.

Eine Stunde Zeit fürs Kennenlernen und für Fragen: zu Innovationen beim rbb, zur Zukunft des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks, zu den faszinierenden Momenten unseres Berufs. Und wie steht die Intendantin zur Idee eines europäischen YouTube? Kurz gesagt: Die Idee hat was, ist aber natürlich schwierig umzusetzen.

Was erwartet Patricia Schlesinger von den ems-Absolventinnen und Absolventen, wenn sie zum rbb kommen? Technik und Handwerk beherrschen, beim Berichten alle Seiten anhören und selbstverständlich auch Social Media-Kenntnisse. Muss man schon von Anfang an wissen, wo man nach dem Volontariat arbeiten will, fragen die Volos. Klare Antwort: Nein, müsse man nicht, sagt die Intendantin. Aber es sei wichtig, offen und auch mutig zu sein.

Derzeit sind viele Wünsche von #ems12 schon ziemlich konkret: Kindernachrichten machen UND Sportberichterstattung, Dokumentarfilmerin, Investigativ-Journalist…oder Korrespondentin zwischen Köpenick und Paris. Anfang 2021 wird #ems12 die Ausbildung abschließen. Dann zeigt sich, wie es weitergeht. Wie auch immer gilt: „Akzeptieren Sie kein ‚Geht nicht‘“…

Danke für Ihren Besuch, Patricia Schlesinger!

Zwölfter ems-Jahrgang gestartet

Der zwölfte ems-Jahrgang

Neun Frauen, sieben Männer: Der neue ems-Jahrgang startet mit seinem multimedialen Volontariat. Am ersten Schultag lernen sich die Volontäre kennen und finden Gemeinsamkeiten - etwa die Liebe zu Australien. Und zu grünen Oliven.

Von ems-Absolvent Dominik Rzepka

#ems12: 16 aus 36

Bewerber beim Empfang
Bewerber beim Empfang

Jetzt ist es amtlich: 16 Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten haben ihren Ausbildungsvertrag unterschrieben und beginnen ihr 20-monatiges ems-Volontariat. Und das haben sie sich auch redlich verdient: Denn die 16 haben sich an zwei herausfordernden Auswahltagen gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Insgesamt waren 36 junge Frauen und Männer eingeladen.

Die nächste Ausschreibung für ein Volontariat erfolgt Ende 2020, #ems13 startet dann im Sommer 2021.

Thomas Rostek

Konrad Bott

Pune Djalilehvand

Maike Gomm

Nils Hagemann

Philipp Höppner

Bernadette Huber

Chiara Kempers

Markus Kowalski

Lynn Kraemer

Margarethe Neubauer

Benedikt Päffgen

Ann Kristin Schenten

Carla Spangenberg

Fanny Steyer

Daniel Tautz