Multimedia-Preis geht an Migrations-Projekt der ems

And the KAUSA Medienpreis goes to - #ems9! Welche Rolle spielen Türkeistämmige in der Berliner Wirtschaft? Und zwar als Unternehmer, Konsumenten und Zielgruppe - das wollte der 9. Volontärsjahrgang der ems wissen, für das Wirtschaftsprojekt Süper Market Berlin. Dafür wurden  die Volontäre jetzt mit dem KAUSA Medienpreis ausgezeichnet.

Süper Market Berlin erzählt Erfolgsgeschichten türkischstämmiger Unternehmer, wie die von Nermin Celik, der Erfinderin einer Halal-Cola. Eine Reportage aus dem türkischen Supermarkt, Werbespots speziell für Türkeistämmige und ein Quiz zum Karrierestart mit türkischen Wurzeln: all das ist Süper Market Berlin.

Preis für differenzierte Migrationsgeschichten

Vor zwei Monaten haben die Volontäre des 9. ems-Jahrgangs noch ihren Abschluss gefeiert. Jetzt jubelten #ems9 nochmal auf einer Bühne - als Preisträger des KAUSA Medienpreises 2015 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Der Preis wird für "außergewöhnliche und differenzierte Geschichten über die Bildungswege von Migrantinnen und Migranten" vergeben.

ZDF-Moderator Mitri Sirin führte durch den feierlichen Abend. Laudator für den Preis ems-Volontäre war Jens Radü, Leiter des Multimedia-Ressorts beim Spiegel. Er überreichte auf der Bühne die gläserne KAUSA-Trophäe an #ems9. Die Jury lobte insbesondere die Formenvielfalt und innovative Ideen bei der Umsetzung von „Süper Market Berlin“ und würdigte das Projekt mit dem 1. Preis in der Kategorie „Multimedia“.

 

Keine Klischees

Zwei Wochen lang hat der 9. Volontärsjahrgang der electronic media school intensiv und mit Fingerspitzengefühl an Süper Market Berlin gearbeitet. Oberstes Gebot: in keine Klischeefalle tappen. Die Auszeichnung mit dem KAUSA Medienpreis beweist, das ihnen das gelungen ist.

Wir sind stolz und freuen uns mit dem 9. Jahrgang der ems.

Bereits 2. KAUSA-Preis für ems
Besonders schön: zum zweiten Mal in Folge hat ein ems-projekt den Kausa Medienpreis gewonnen! 2014 gewann der 8. Volontärsjahrgang mit dem Abschlussprojekt „Die Unsichtbaren.“