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Zum ersten Mal LIVE im Fernsehen

Du blickst in das tiefschwarze Objektiv einer Fernsehkamera. Neben Dir steht Dein Interview-Partner. Ein Vier-Mann-Team hat die Satelliten-Übertragungstechnik aufgebaut und wartet jetzt auf Deinen Einsatz. Die schweißnasse Hand umklammert das Mikrofon. Der Aufnahmeleiter gibt Dir ein Zeichen. Du hörst den Studio-Moderator durch den Stöpsel in Deinem linken Ohr. Er stellt Dir die verabredete erste Frage. Jetzt bist Du bist auf Sendung!

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13.01.2012

Die Live-TV-Reportage ist eins der aufwändigsten und spannendsten Trainings im ems-Volontariat. Die Übungs-Reportagen werden zwar nicht wirklich im Fernsehen gesendet, aber das macht kaum einen Unterschied. "Es ist ungemein aufregend", sagt Volontär David Donschen. "Ich habe mich stundenlang vorbereitet, draußen stehen zwei Autos voller High-Tech, und vom Bild-Ingenieur bis zum Kameramann arbeiten alle konzentriert mit. Dann geht es los und Du weißt: Schon nach dreieinhalb Minuten ist alles vorbei. Ich bin zwar relativ ruhig geblieben, aber trotzdem habe ich während der Schalte nicht das Zittern aus der Mikrofon-Hand gekriegt."

Reportieren heißt: Die eigenen Eindrücke anschaulich vermitteln

Die Volontäre waren u.a. in einer Potsdamer Dekra-Prüfstelle und auf dem Krongut Bornstedt. Es ging z.B. um den Winter-Check fürs Auto oder ums Brotbacken. Aber die Aufgabe war immer gleich: Du hast dreieinhalb Minuten Zeit für eine Live-Reportage. Behandle Dein Thema fokussiert und nachvollziehbar. Stelle dem Mechaniker / dem Bäcker Fragen und versuche, so gut wie möglich zu "reportieren", das heißt: dem Zuschauer Deine eigenen Eindrücke anschaulich zu vermitteln.

Die Volontäre wurden von den Trainern Rainer Tauber und Jeannine May angeleitet. Team und Technik kamen vom Rundfunk Berlin-Brandenburg.

JMS

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